Fly away & find happiness
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Es ist die Leidenschaft die treibt.
I use Mouthwash...

Manchmal frage ich mich wie sehr man für jemanden da sein muss. Hat man sobald man immer für jemanden da ist, so sehr es einen manchmal auch nervt, zugleich die Sicherheit, dass dieser jemand dann auch immer für einen selber da ist? Ist "guter-Mensch" sein oder es zu versuchen richtig, lohnt es sich? Oder wird man quasi nur ausgenutzt, hört sich Probleme an, gibt Ratschläge, tröstet wohlwollend die weinende Freundin mit den immer wiederkehrenden Problemen um irgendwann alleine vor seinem eigenen Scherbenhaufen zu stehen ohne eine tröstende Freundin an der Seite?

Man fragt sich manchmal wo der gesunde Mittelwert zwischen Aufopferung und Egoismus liegt. Manchmal sind egoistische Menschen durchaus die gesünderen, und auch die glücklicheren. Ob das fair ist, darüber mag man gerne streiten. Vielleicht hat es einfach viel mit hoffen zutun. Man hofft dass jemand für einen da ist, und man glaubt wirklich an die Ratschläge die man immer und immer wieder beteuert. Doch ob das wirklich gesund ist..? Vielleicht sollte man einfach pessimistisch denken, alles Schlechte aus seinem Leben verbannen und reinen Tisch machen. Ich hab mich in den vier Monaten seit der ersten großen Trennung nie sogut gefühlt wie jetzt, nach dem entgültigen Schlussstrich, seit 4 Wochen kein Wort. Verbannt. Ich fühle mich gesünder als vorher. 

Wahrscheinlich geht es im Leben darum. Den Mittelwert zu finden, den Mittelwert zwischen zu optimistisch und zu pessimistisch, zwischen egoistisch und altruistisch. Viel Erfolg dabei. Ich bin auf einem guten Weg vermute ich.

6.3.10 23:48
 


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